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5 einfache Tipps für gute Immobilienfotos

Stefan Perlebach

Stefan Perlebach

Dienstag, 20.04.2021

Um deine Immobilie optimal zu vermarkten, brauchst du hochwertige Fotos. Mit den folgenden Tipps erzielst du auch als Laie gute Ergebnisse.

Tipp 1: Aufräumen und sauber machen

Viele selbstgemachte Immobilienfotos wirken lieblos, weil vor Ort Chaos herrscht. Nimm dir die Zeit, vorher aufzuräumen und sauberzumachen. Mülleimer, Spielzeug, Zahnbürsten, Kabel etc. stören und sollten versteckt werden. Mache alle Betten und sorge für freien Fensterblick (Rollladen/Vorhänge öffnen). 

Wenn zum Objekt ein Garten gehört, achte auch hier auf Ordnung: Rolle den Schlauch ein, verstecke die Mülltonnen und Fahrräder. Am besten sollten vor dem Haus keine Autos parken, damit du die Fassade vollständig fotografieren kannst. 

Tipp 2: Gerade Linien

Immobilienfotos müssen gerade ausgerichtet sein. Dazu musst du auf die horizontalen und vertikalen Linien achten, d. h. die Kamera sollte nicht nach links/rechts oder oben/unten gekippt sein. Zwar kannst du das Bild teilweise auch in der Nachbearbeitung korrigieren – doch dabei wird immer auch ein Teil des Bildes abgeschnitten. 

Beim Ausrichten hilft ein Stativ mit eingebauter Libelle. Alternativ kannst du die digitale Wasserwaage deiner Kamera oder deines Smartphones verwenden. Das Stativ sollte eher schwer als leicht sein, um Verwacklungen zu vermeiden. 

Tipp 3: Richtig belichten

Wenn du selbst mal ein Zimmer fotografiert hast, kennst du das Problem: Die Fenster sind überbelichtet (weiß) und der Raum ist zu dunkel. Hier ist der Kamerasensor mit den großen Helligkeitsunterschieden überfordert. Die Belichtungsautomatik versucht dann, einen Kompromiss zwischen Hell und Dunkel zu finden. 

Um das zu vermeiden, werden Immobilien im manuellen Modus (M) fotografiert. Stelle die Lichtempfindlichkeit (ISO) am besten auf 100 und wähle Blende 8 (bei APS-C Blende 5,6), damit alles scharf wird. Danach brauchst du nur noch die Belichtungszeit an die Lichtverhältnisse anzupassen. Aktiviere den Selbstauslöser, damit die Aufnahmen beim Auslösen nicht verwackeln.

Auch wenn du beim Smartphone die Blende nicht verändern kannst, funktioniert es hier ähnlich. Je nach Modell musst du in den „Pro“-Modus wechseln, um Belichtungszeit und ISO manuell anzupassen. Du kannst außerdem den HDR-Modus ausprobieren – vielleicht wird so auch das Fenster korrekt belichtet. 

Tipp 4: Auf Details achten

Immobilienfotos werden in der Regel mit einem Weitwinkel-Objektiv aufgenommen. Schließlich soll auf den Bildern möglichst viel von der Immobilie zu sehen sein. Dass diese dabei häufig größer erscheint, ist ein willkommener Nebeneffekt.

Trotzdem – oder gerade deshalb - ist es empfehlenswert, auch mal mit längeren Brennweiten zu fotografieren. Versuche interessante Details einzufangen. Das können alte Dachbalken, eine Blume oder eine Türklinke sein. Dadurch bringst du Abwechslung in die Präsentation.

Tipp 5: Bildbearbeitung

In der Bildbearbeitung gibst du deinen Bildern den letzten Schliff. Als Programme kommen z. B. Photoshop (Elements), Affinity Photo oder Gimp infrage. Letzteres ist kostenlos und bietet alle wichtigen Funktionen, die du für die Bearbeitung von JPEG-Dateien benötigst. 

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So funktioniert bei Gimp eine Basis-Bildbearbeitung:

a) Korrigiere die Perspektive unter WerkzeugeTransformationen

b) Wähle danach in der Werkzeugleiste links das Auswahlwerkzeug. Gib unten als fixes Seitenverhältnis 4:3 ein. Das ist der Standard bei gängigen Immobilienportalen. Markiere den gewünschten Bereich, klicke dann auf den Reiter Bild und dort auf den Eintrag auf Auswahl zuschneiden

c) Kontrast und Helligkeit stellst du unter dem Reiter Farben ein.

d) Zum Schluss skalierst du auf die richtige Größe (BildBild skalieren) und exportierst das Ergebnis als JPEG über DateiExportieren.

Selbst fotografieren oder Profi beauftragen?

In vielen Immobilienanzeigen sind immer noch verwackelte Smartphone-Bilder zu sehen. Mit den gezeigten Tipps erzielst du problemlos überdurchschnittliche Aufnahmen. Ob sich der Aufwand für dich lohnt, hängt von deiner verfügbaren Zeit (und deinem Interesse an der Fotografie) ab.

Ein professioneller Immobilienfotograf liefert noch bessere Qualität. Das liegt nicht nur an der verwendeten Technik, sondern vor allem an der Erfahrung. Wer regelmäßig Immobilien und Architektur fotografiert, kennt sich mit Komposition, problematischen Lichtsituationen und Bildbearbeitung bestens aus. Die Beauftragung eines Immobilienfotografen ist natürlich mit Kosten verbunden. Diese relativieren sich jedoch schnell, wenn man sich die Renditen in der Immobilienbranche vor Augen führt.

Autor: Christian von ImmoFoto Leipzig

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