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An Studierende vermieten: Darauf solltest du achten!

Fabian Lurz

Fabian Lurz

Sonntag, 25.04.2021

Als Investorin oder Investor hast du vielleicht eine kleine Wohnung, die eine ideale Studentenbude wäre oder eine größere Immobilie, die als Wohngemeinschaft (WG) nutzbar ist.

Studierende brauchen gerade in typischen Ballungszentren leistbaren Wohnraum und sind vielerorts dankbar, wenn sie überhaupt als Mieter in Betracht gezogen werden. Doch aus Vermieterperspektive gibt es einige wichtige Punkte zu beachte, um sicher und gut an Studierende vermieten zu können.

Welche Wohnungen eignen sich für Studierende? 

Klischeemäßig denken die meisten bei der typischen Studentenwohnung entweder an eine kleine, etwas abgewohnte und dafür billige Wohnung oder eine großzügige WG in der gleich mehrere Personen gemeinsam leben. Die Praxis zeigt, dieses typische Bild stimmt bis zu einem gewissen Grad. 

Doch es gibt selbstverständlich auch eine Vielzahl Studierender, die in einer ganz normalen, typischen 2-Zimmer-Wohnung leben oder sich als Pärchen eine Wohnung mieten.

Denn die Zeiten, in denen gemächlich studiert werden kann und das Studium eine stressfreie Lebensphase ist, sind längst vorbei. Immer mehr junge Erwachsene müssen, um sich das Studium überhaupt finanziell leisten zu können, nebenbei arbeiten – entweder als Minijob, doch häufig sogar Teilzeit. Dementsprechend ist dann dafür auch etwas mehr Geld vorhanden, um eine Wohnung zu mieten. 

Möblierung oft vorteilhaft

Häufig wird es von Studierenden geschätzt, wenn schon einige Möbel in der Wohnung vorhanden sind. Der Grund dafür ist einfach: jedes Stück, das bereits in der Wohnung ist, muss nichtmehr gekauft werden. Viele leben zuerst in einem WG-Zimmer und diese werden in den meisten Fällen möbliert vermietet. 

Der Umzug in die erste eigene Wohnung bringt dann die Situation mit sich, dass alle Möbel erst gekauft werden müssen. Das kann zur großen finanziellen Belastung werden. Wenn es bereits Möbel von Vormietern gibt oder das ein oder andere Stück, das du als Vermieterin bzw. Vermieter bereitstellen kannst, werden sich gerade junge Mieterinnen und Mieter meist darüber freuen.

Lage und Preis entscheiden

Welche Wohnungen sind bei Studierenden also besonders beliebt? Eine pauschale Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Klar ist, dass oft der Preis entscheidet und die Lage so praktisch und zentral als möglich sein soll. Günstig, aber in der Vorstadt? Das ist für Studierende eher kein Thema. 

Dann doch lieber auf ein paar Quadratmetern weniger wohnen und dafür direkt im Zentrum. Dass Lage und Preis entscheiden ist schlussendlich ein klassisches Phänomen der Immobilienbranche – Studierende als Zielgruppe sind hier also keine Ausnahme. 

Studierende als Mieter: Pro und Contra

Die meisten Vermieter wünschen sich einfach nur zuverlässige, seriöse Mieterinnen und Mieter, die pünktlich zahlen, die Wohnung pfleglich behandeln und keine Probleme verursachen.

Der Ruf von Studierenden als Mieterinnen und Mieter ist leider nicht der Beste. Etwas klischeemäßig denken viele hier direkt an laute Partys und ganz andere Dinge als regelmäßige Mietzahlungen zu Monatsbeginn. 

Vorteile für Vermieter

Doch die Realität sieht heutzutage längst anders aus. Denn viele Studierende stehen vor dem Problem, dass es für sie sehr schwierig ist, überhaupt eine Wohnung zu bekommen. Sie wissen es dann umso mehr zu schätze, wenn Vermieter offen dafür sind, an sie zu vermieten.

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Gerade professionelle, große Immobilienunternehmen bestehen häufig darauf, dass nur Menschen mit Vollzeitbeschäftigung oder einem bestimmten Einkommen als Mieter in Frage kommen. Studierende haben hier immer das Nachsehen. 

Für dich als Investor bedeutet das, wenn du mit dieser Personengruppe offen, auf Augenhöhe kommunizierst, gibst du ihnen eine tolle Chance eine Wohnung zu bekommen und kannst umgekehrt klare Regeln durchsetzen. Wie du deine Risiken verringern kannst, werden wir in diesem Beitrag noch im Detail erklären. 

Kleine Besonderheiten, große Wirkung

Ebenfalls positiv zu erwähnen ist, dass du mit kleinen, kostengünstigen Extras deine Immobilie für Studierende deutlich attraktiver machen kannst. Wenn beispielsweise schon ein Schreibtisch vorhanden ist und so Geld für Möbel gespart werden kann, kosten dich diese Gegenstände nicht viel (vielleicht haben sie auch Vormieter in der Wohnung gelassen?) und die Mietinteressenten freuen sich, weniger für Möbel ausgeben zu müssen. 

Perfekter Zustand? Kein Muss!

Wenn wir diesen Punkt etwas weiter betrachten ist es ebenso vorteilhaft, dass Studierende keine absolut perfekte Wohnung erwarten. Die günstigere Miete ist oft das größere Argument, als dass jedes Detail perfekt sein muss. Wenn du eine Wohnung also noch nicht sanieren willst, sie aber in brauchbarem Zustand ist, kann sie eventuell noch gut an Studierende vermietet werden. 

Nachteile für Vermieter

Ein Faktor, der als Vor- oder Nachteil gesehen werden kann ist, dass Studierende nicht für immer in deiner Wohnung bleiben werden. Wenn es sich um eine Kleinwohnung handelt zieht dein Mieter vielleicht aus, sobald er eine Partnerin oder nach dem Studium einen gut bezahlten Job gefunden hat.

Eine WG löst sich vielleicht schon nach wenigen Jahren wieder auf. Das kann für dich den Aufwand bedeuten, neue Mieter zu suchen oder du siehst den Vorteil darin, dass du dann womöglich einen neuen Vertrag mit höherer Miete abschließen kannst. 

Ein Nachteil kann sein, dass besonders junge Studierende manchmal naiv an die Wohnungssuche herangehen. Hier musst du eventuell etwas mehr Erklärungsarbeit rund um den Mietvertrag und die enthaltenen Regelungen erledigen als bei älteren Menschen. Damit die Spielregeln klar sind gilt, nimm dir vorab etwas Zeit und besprich deine Erwartungshaltung an deine zukünftigen Mieterinnen und Mieter offen und nachdrücklich. 

Tipps: Sicher an Studierende vermieten

Wenn du dir nicht sicher bist, ob du wirklich an Studierende vermieten sollst, die vielleicht auf die finanzielle Unterstützung der Eltern angewiesen sind oder „nur“ wenige Wochenstunden arbeiten, haben wir ein paar Tipps für dich, wie du deine Ansprüche bestmöglich absichern kannst. 

  • Haftung der Eltern einfordern:

    Eltern können eine Erklärung unterschreiben, dass sie für potenzielle Mietrückstände, Zahlungsausfälle und Beschädigungen an der Immobilie durch ihre Kinder haften. Eine solche Erklärung macht besonders dann Sinn, wenn der Mieter selbst noch kein oder kaum eigenes Einkommen erwirtschaftet. Eine solche Vereinbarung setzt selbstverständlich voraus, dass die Eltern oder sonstige Bürgen ein entsprechend gutes Einkommen haben.

  • Höhere Kaution ansetzen:

    Ganz generell und nicht rein auf Studierende bezogen gilt, wenn eine Wohnung neu saniert wurde und du dir unsicher bist, ob deine Mieterinnen und Mieter diese gut und pfleglich behandeln, fordere lieber etwas mehr Kaution ein. So sicherst du dich ab, falls es Schäden gibt.

  • Mietvertrag befristen:

    Gerade Studierende werden ohnehin meist nicht für immer in einer Wohnung bleiben wollen. Doch trotzdem bringt ein befristeter Vertrag die Sicherheit mit sich, dass dieser einfach von selbst nach Ablauf der Vertragsdauer endet. Du kannst deinen Mietern vorab ganz klar kommunizieren, dass du gerne bereit bist den Vertrag zu verlängern, sofern die Miete immer pünktlich bezahlt wird und die Wohnung schonend behandelt wird.

  • Bonus für Zuverlässigkeit in Aussicht stellen:

    Besonders freundliche Vermieterinnen und Vermieter können anbieten, dass es ein Monat mietfrei gibt, wenn bestimmte Kriterien erfüllt werden. Du kannst vereinbaren, dass die Wohnung beispielsweise nach zwei Jahren durch dich überprüft wird und wenn sie sehr gut behandelt wurde, die Abnutzung minimal ist und die Miete immer bezahlt wurde, entfällt eine Monatsmiete. So haben beide Seiten, Vermieter und Mieter, einen Vorteil.

  • Hausordnung klar besprechen:

    Nicht nur für die Wohnung selbst, auch für das Haus gelten klare Spielregeln. Nachbarn sollten nicht durch laute Partys gestört werden, Fahrräder sind an den dafür vorgesehenen Orten zu platzieren, etc. – all diese Punkte sind in der Hausordnung geregelt. Um ein gutes Zusammenleben der Parteien sicherzustellen, mach deinen zukünftigen Mieterinnen und Mietern klar, dass die Hausordnung keine Empfehlung ist, sondern es sich dabei um strikte Regeln handelt, die einzuhalten sind.

Hohe Renditen mit Studentenwohnungen

Wir möchten selbstverständlich nicht „nur“ die zwischenmenschlichen Komponenten rund um die Vermietung an Studierende beleuchten, sondern auch die Investment-Perspektive. Rein finanziell betrachtet ist es so, dass Studentenwohnungen oft hervorragenden Renditen bringen. 

In den vergangenen Jahren sind immer mehr spezialisierte Anbieter auf den Markt gekommen, die zahlreiche Mini-Apartments errichtet haben. Diese werden vollmöbliert zu einer monatlichen Pauschalmiete angeboten.

Während in den einzelnen Einheiten wenig Platz ist, gibt es praktische Allgemeinflächen wie etwa Dachterrassen oder größere Gemeinschaftsküchen. So soll einerseits eine Community entstehen und andererseits die geringe Wohnfläche ausgeglichen werden. 

Kleinwohnung vermieten

Dieses Konzept kannst auch du als privater Immobilieninvestor aufgreifen. So ist es etwa möglich, gezielt nach besonders kleinen Apartments in guter Lage zu suchen, um diese dann zu möblieren und als einzugsbereites Studentenapartment anzubieten.

Du wirst vermutlich nicht gleich ein ganzes Gebäude mit solchen Apartments errichten können, doch das Grundprinzip lässt sich jederzeit auch in einzelnen Wohnungen umsetzen. Geringe Fläche, dafür ideal genutzt und bereits möbliert – fertig ist die praktische Studentenwohnung. 

Wohnung als WG vermieten

Wenn du eine große Wohnung hast, deren Räume getrennt begehbar sind, so eignet sich diese ideal als Wohngemeinschaft. Als Vermieter musst du darauf achten, mit wem du schlussendlich den Mietvertrag eingehst.

Häufig gibt es einen Hauptmieter, der dann die Erlaubnis erhält, ein oder zwei andere Räume unterzuvermieten. Dieser Hauptmieter ist dann deine Ansprechperson und haftet dafür, dass die monatliche Gesamtmiete rechtzeitig überwiesen wird – egal, ob er die Zimmer untervermietet hat oder nicht und egal ob seine Untermieter bezahlen oder nicht. 

Hier beschreiben wir, wie du am besten an eine WG vermieten kannst.

Bei einer WG solltest du auf jeden Fall darauf achten, dass der Hauptmieter zahlungskräftig ist und es Sicherheiten wie eine Bürgschaft gibt. Denn Zahlungsausfälle bei einer großen Wohnung sind besonders bitter. Außerdem ist empfehlenswert von Beginn an klarzustellen, welche Verantwortung der Hauptmieter trägt, denn daran denken manche junge Menschen, die erst selten eine Wohnung gemietet haben, in der ersten Euphorie der WG-Gründung nicht.

Pauschalmiete anbieten

Mit einer Pauschalmiete kannst du zwar nicht perfekt kalkulieren, wie hoch deine Nettorendite tatsächlich sein wird, doch dafür helfen diese fixen Kosten deinen Mietern.

Denn sie wissen ganz genau, welche monatliche Belastung auf sie zukommt. So besteht für sie nicht die Gefahr einer hohen Nachzahlung für Strom oder Gas. Gerade wer zuvor noch keine eigene Wohnung hatte kann vielleicht schwer einschätzen, welche Nachzahlungen für Betriebskosten oder Heizung anfallen können. Um hier Zahlungsschwierigkeiten durch hohe, einmalig fällige Beträge zu verhindern, wird dann lieber eine Pauschalmiete bezahlt, auf die man sich genau einstellen kann.

An Studierende vermieten – Fazit

Manche Immobilienbesitzer stehen jungen Erwachsenen als Mieter generell skeptisch gegenüber. Die klischeehaften Vorurteile, die es teilweise gegen Studierende als Mieterinnen und Mieter gibt, sind jedoch in den meisten Fällen unbegründet. Gerade die Entwicklung, dass immer mehr Studierende neben dem Studium arbeiten zeigt, dass sie einen geregelten Tagesablauf und ein eigenes Einkommen haben. 

Wer trotzdem immer noch skeptisch ist, kann sich mit ein paar praktischen Maßnahmen zusätzlich absichern. Dabei gilt es, keine einseitigen Knebelverträge zu schließen, sondern schlichtweg offen Erwartungshaltungen und Regeln zu kommunizieren. 

Wenn Vermieter Studierenden etwas Gutes tun wollen, können sie gebrauchte Möbel bereitstellen flexible Lösungen, etwa Wohngemeinschaften oder Studierende ohne Einkommen, bei denen die Eltern eine Bürgschaft übernehmen, akzeptieren. 

Egal ob Kleinwohnung, große WG oder klassische Pärchenwohnung, die Grundlage für ein gutes Mietverhältnis ist immer der respektvolle, wertschätzende Umgang miteinander und die gute Kommunikation. Wenn diese Punkte gegeben sind, so werden sich (fast) alle Mieter immer an die Spielregeln halten – ganz egal ob sie studieren oder nicht.

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